Gefängnisseelsorge

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Gefängnisseelsorge begleitet Menschen im Gefängnis in der Nachfolge Jesu („ ... ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen“ Mt 25,36). Sie bestärkt Menschen in ihrem Bemühen umzukehren, ein sinnerfülltes Leben ohne Straffälligkeit zu führen. Sie nimmt Menschen im Gefängnis (die Gefangenen mit ihren Angehörigen und die Bediensteten) unvoreingenommen an und nimmt sich Zeit für sie.

In einem spannungsreichen Arbeitsfeld stellt sie sich herausfordernden Begegnungen mit Menschen in existentiellen Situationen. Gefängnisseelsorge ist auch ein Dienst für die Gesellschaft.

Gefängnisseelsorge geschieht im Rahmen der „Allgemeinen Richtlinien für den Dienst der evangelischen und katholischen Anstaltsseelsorger in den Justizvollzugsanstalten des Landes Baden-Württemberg“ auf der Grundlage von Art. 4 Abs. 1 und 2 (Glaubens-, Gewissens- und Bekenntnisfreiheit) sowie Art. 140 Grundgesetz.

Derzeit leben im Bereich der Diözese etwa 4.450 inhaftierte Menschen in 9 Justizvollzugsanstalten mit 13 Außenstellen, 1 Jugendarrestanstalt, einem Justizvollzugskrankenhaus und einer Sozialtherapeutischen Anstalt mit Außenstelle. In diesen Justizvollzugsanstalten arbeiten 9 katholische Seelsorgerinnen und Seelsorger aus allen pastoralen Berufen hauptberuflich und 4 nebenberuflich. Hinzu kommt etwa die gleiche Zahl an evangelischen Seelsorgerinnen und Seelsorgern (Stand 2010).

Die Gefängnisseelsorge ist dankbar für eine Unterstützung durch das fürbittende Gebet, durch Sachspenden oder finanzielle Spenden (Spendenbescheinigungen werden ausgestellt), durch ehrenamtliche Mitarbeit (Gruppenangebote, Öffentlichkeitsarbeit , Besuche im Gefängnis oder Einzelbetreuung), durch Hilfen für entlassene Gefangene oder durch Interesse am Justizvollzug und den Ursachen von Kriminalität.

Allgemeiner Kontakt: Dekan Peter Holzer, JVA Bruchsal, Postfach 3010, 76646 Bruchsal, Tel. 07251/788275.

 

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