Dekanate

KONTAKT

Der Fachbereich Dekanate ist zuständig für die konzeptionelle Gestaltung der Dekanate als der mittleren Ebene der Diözese (Funktion und Aufgaben, Struktur und Organisation, Ordnungen).

Die Diözese ist gemäß Can 374 § 2 CIC in Dekanate eingeteilt. Die Dekanate werden im Auftrag des Bischofs von einem Dekan geleitet. Der Dekan ist Vorsitzender des Dekanatsrats, in dem die Kirchengemeinden des Dekanats vertreten sind und der zusammen mit dem Dekan die Verantwortung für die Erfüllung der Aufgaben des Dekanats trägt.

Im Rahmen einer Dekanatsreform, die die pastorale und strukturelle Stärkung der mittleren Ebene zum Ziel hatte, wurden aus den ehemals 45 Dekanaten 25 Dekanate, die den Landkreisen angeglichen sind. Alle Dekanate sind Körperschaften des Öffentlichen Rechts.

Die Dekanate sind eingerichtet zur Unterstützung des Bischofs bei der Leitung der Diözese und zur Förderung der Seelsorge durch gemeinsames Handeln, indem sie innerhalb ihres Gebiets

  • pastorale Ziele, Konzepte und Prozesse der Diözese vermitteln und umsetzen und Leitungsaufgaben des Bischofs in seinem Auftrag übernehmen,
  • gemeinsame Anliegen der Kirchengemeinden und kirchlichen Gruppierungen und für die Seelsorge wichtige Entwicklungen aufnehmen und an die Diözesanleitung übermitteln,
  • die kirchliche Arbeit vernetzen und die Seelsorge in den Kirchengemeinden und kirchlichen Gruppierungen durch die Bereitstellung besonderer Dienste und ergänzender Angebote unterstützen,
  • die Kirche in Politik, Kultur und Gesellschaft vertreten und darin kirchliche Anliegen einbringen.

In den Dekanaten haben sich folgende Aufgaben und Funktionen als bedeutsam erwiesen:

  • die fachliche Aus- und Fortbildung und die spirituelle Stärkung der ehrenamtlichen Dienste,
  • die Unterstützung der Priester und der pastoralen Mitarbeiter/-innen bei der Wahrnehmung ihrer seelsorglichen Aufgaben,
  • die Unterstützung der Kirchengemeinden bei Verwaltungsaufgaben,
  • die Bereitstellung und Unterstützung von sozialcaritativen Diensten und Bildungsarbeit,
  • die (vielfach ökumenische) Wahrnehmung von gesellschafts- und kulturpolitischen Aufgaben,
  • die Vertretung gegenüber den kommunalen Körperschaften sowie die Darstellung kirchlicher Positionen und Leistungen in der Öffentlichkeit.

 

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