MELDEWESEN & STATISTIK

 

 

KIRCHLICHES MELDEWESEN


"Bei uns geht es um die Menschen!" - sagen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Meldewesen, das ein fester Bestandteil der Abteilung "Pastorale Konzeption" ist. Denn sie beantworten täglich alle Fragen der täglichen Gemeindearbeit, die sich um die konkreten Menschen drehen:

  • Wer ist neu in meine Gemeinde gezogen?

  • Wer steht dieses Jahr zur Firmung an?

  • Welche Kinder wurden neu getauft?

  • Welche Haushalte könnten die Sternsinger besuchen?

Das Meldewesen unterstützt die Gemeindearbeit durch Bereitstellung aktueller Mitgliederinformationen. Zum Service gehört neben der Koordination des Einsatzes der Anwendung, die Weiterentwicklung der Software, Druck und Versand von Auswertungen und Statistiken aller Art bis hin zur Erstellung von Unterlagen für die Wahl von kirchlichen Gremien.

Selbstverständlich erfolgt jede Datenvermittlung unter Wahrung der aktuellen Datenschutz- und Datensicherheitsrichtlinien.

 

DaviP-online

 DaviP-online bietet den Pfarrbüros die Möglichkeit, ihre Gemeindemitglieder zu verwalten. Dies beinhaltet die Eigen- bzw. Nacherfassung von Daten, die Erstellung von Auswertungen sowie die Erfassung und Verwaltung von Amtshandlungen.

 DaviP-online ist eine flexible Webanwendung für das kirchliche Meldewesen der katholischen und evangelischen Kirchen konzipiert. Die Anwender haben stets einen aktuellen Zugriff auf die vollständigen Personendaten ihrer Gemeindemitglieder im Kirchlichen Rechenzentrum.

DaviP-online wurde in Zusammenarbeit mit Anwendervertretern entwickelt, um eine bestmögliche Integrationsfähigkeit in die Organisationsstrukturen der Kirchenverwaltungen zu gewährleisten.

 Voraussetzung für die Nutzung von DaviP-online ist der Zugang über das diözesane Intranet. Für Beratung und Einrichtung des diözesanen Intranets wenden Sie sich bitte an unsere IT-Abteilung (service@drs.de). 

DaviP-online-Leistungsmerkmale

  • Übersichtliche Darstellung der Gemeindegliederdaten
  • Vielzahl von Auswertungsmöglichkeiten
  • Flexible Ausgabe als Liste, Etiketten oder Serienbriefdatei
  • Beliebige Anzahl von Zielgruppen definierbar
  • Zuordnung von Straßen zu Regionalstrukturen möglich
  • maximale Flexibilität und Anpassungsfähigkeit
  • plattformunabhängig einsetzbar
  • empfohlener Internet-Browser: Mozilla Firefox
  • keine lokale Installation erforderlich
  • kein Einspielen von Änderungsdaten
  • kein Senden von Amtshandlungsdaten
  • zertifizierte Datensicherheit (TÜV Südwest-Siegel)

 

 

Kirchliche Statistik 

Regelmäßig gibt das Kirchliche Meldewesen die statistischen Zahlen des Vorjahres heraus. Nachdem die Deutsche Bischofskonferenz die Zahlen für Deutschland veröffentlicht hat (in der Regel Juli/August des Folgejahres), wird dies danach auch in den Diözesen publiziert:

KIRCHLICHE STATISTIK 2015 - Kurzinfo der Deutschen Bischofskonferenz

KIRCHLICHE STATISTIK 2015 - Folder-Info der Diözese Rottenburg-Stuttgart

KIRCHLICHE STATISTIK 2015 - Kurzfassung mit Erläuterungen

 

... und hier ein paar Einblicke in Textform:

Die Kirchliche Statistik 2015 (Langfassung liegt in allen Dekanatsgeschäftsstellen vor) umfasst:
• die Daten, die aufgrund des Erhebungsbogens der Deutschen Bischofskonferenz jährlich (Stand: 31.12.2015) ausgewertet werden
• die daraus resultierenden historischen Daten, die Tendenzen und Entwicklungen aufzeigen
• die Statistik über die Anzahl der Katholiken anderer Muttersprache/ Staatsangehörigkeit
• Altersstatistik der Diözese und Dekanate
• exemplarisches Kartenmaterial

 

Katholikenzahl
• Zum Stand 31.12.2015 lebten in unserer Diözese 1.857.581 Katholiken.
• Das Durchschnittsalter der Katholiken in der Diözese Rottenburg-Stuttgart betrug im Jahr 2015 44,91 Jahre. Die katholischen Frauen werden im Durchschnitt ca. 3 Jahre älter als die Männer.
• Die größte Pfarrei ist Reutlingen, St. Lukas mit 10.962 Katholiken.
• Der prozentuale Anteil der ausländischen Katholiken liegt 2015 bei 14,39 % und bestimmt somit den neuen Höchstwert seit den Auswertungen ab 1992.


Gottesdienstteilnahme
• Die Erhebung der Gottesdienstteilnahme erfolgt durch Zählung jeweils am 2. Sonntag in der Fastenzeit (01.03.2015) und am 2. Sonntag im November
(08.11.2015) des jeweiligen Jahres. In der Statistik wird der Durchschnittswert dieser beiden Zählungen ausgewiesen.
• Diese Anzahl betrug im Jahr 2015 in der gesamten Diözese 176.395.
• Prozentual auf die Gesamt-Katholikenzahl bezogen entspricht das einem Anteil von 9,50 %.
• Die Anzahl der Gottesdienstteilnehmer im Vergleich zur Katholikenzahl sinkt weiterhin kontinuierlich. Der Höchstwert lag im Jahr 1947 bei 54,38 % (absolute
Bevölkerungs- und Katholikenzahlen waren zu der Zeit wesentlich geringer).

 

Taufen
• Im Jahr 2015 fanden insgesamt 13.308 Taufen statt.
• Prozentual auf die Gesamt-Katholikenzahl bezogen entspricht das einem Anteil von 0,72 %.
• Es fällt auf, dass von den 2014 und 2015 geborenen Kindern 86,74 % im Jahr 2015 getauft wurden. Im Vergleich zu den Vorjahren wird deutlich, dass immer mehr Abstand zwischen Geburt und Taufe liegt.
• Der Anteil der Taufen aus konfessions-/religionsverbindenden Ehen hat sich seit den 50er Jahren mehr als verdoppelt. Es gibt mehr  konfessions-/religionsverbindende Ehen: 2005 wurde erstmals die 40 %-Marke (mit 40,19 % ) überschritten. Der Höchstwert lag im Jahr 2012 bei 42,41 %, aktuell steht er bei 40,47 %. Gleichzeitig hat sich der Anteil der Taufen aus rk/ev Ehen hat seit 1980 von 25,01 % auf aktuell 2015 mit 19,92 % reduziert.

 

Erstkommunionen
• Im Jahr 2015 fanden insgesamt 14.583 Erstkommunionen statt.
• Prozentual auf die Gesamt-Katholikenzahl bezogen entspricht das einem Anteil von 0,79 %.

 

Firmungen
• Im Jahr 2015 fanden insgesamt 15.680 Firmungen statt.
• Prozentual auf die Gesamt-Katholikenzahl bezogen entspricht das einem Anteil von 0,84 %.
• Schwankungen bzgl. der einzelnen Jahre ergeben sich aus der unterschiedlichen „Firmpraxis“ (in vielen Dekanaten / Gemeinden wird nur alle 2 Jahre gefirmt).

 

Trauungen
• Im Jahr 2015 fanden insgesamt 3.420 Trauungen statt.
• Prozentual auf die Gesamt-Katholikenzahl bezogen entspricht das einem Anteil von 0,18 %.
• 68,89 % der Paare (2.356) wurden im selben Jahr zivilrechtlich getraut. Im Vorjahr waren es 22,16 % (758 Paare).
• 19 Paare (0,56 %) machten von der seit 1. Januar 2009 bestehenden Möglichkeit Gebrauch, rein kirchlich, als ohne zivilrechtliche Eheschließung, die Ehe einzugehen.

 

Eintritte
Die Gesamtzahl der Eintritte (Personen, einschl. Minderjährige aus christlichen Religionsgemeinschaften (evangelische und andere),die in die katholische  Kirche eingetreten sind) in der Diözese betrug im Jahr 2015 237 (= 0,013 %).

 

Wiederaufnahmen
Die Gesamtzahl der Wiederaufnahmen (Personen, einschl. Minderjährige, die aus der katholischen Kirche ausgetreten sind und wieder in die katholische Kirche aufgenommen wurden) in der Diözese betrug im Jahr 2015 422 (= 0,02 %).

 

Austritte
• Insgesamt gab es im Jahr 2015 14.841 Austritte in der Diözese.
• Dies entspricht einem prozentualen Anteil von 0,80 % (Vorjahr: 0,98 %)

 

Bestattungen
Die Gesamtzahl der Bestattungen in der Diözese betrug im Jahr 2015 18.493 (= 1,00 %).

 

 

Details zu Einrichtungen der einzelnen Dekanate, Seelsorgeeinheiten und Kirchengemeinden findne Sie auch auf der Diözesanen WEB-Karte. Dort haben Sie auch die Möglichkeit anhand der aktuellen SINUS-Daten mehr über die Zusammensetzung der Bevölkerung vor Ort zu erfahren.

 

 

Ergänzend können allgemein folgende statistische Daten für bestimmte Fragestellungen  zur Bevölkerungsentwicklung llgemein hilfreich sein:
· Statistisches Landesamt Baden-Württemberg:
http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/

· Armuts-und Reichtumsbericht Baden-Württemberg 2015: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de /de/soziales/leistungen-unterstuetzung/armuts-und-reichtumsbericht/

· Bertelsmann-Stiftung:
http://www.wegweiser-kommune.de/

 

 

Vorjahre:

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